Mitfiebern in der Max-Schmeling-Halle

Veia und Shria aus der Klasse 6d berichten:
Am Sonntag, dem 26.04.2026, besuchte eine Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen das Volleyball-Pokal-Halbfinale in der Max-Schmeling-Halle. Es spielten die BR Volleys gegen den VfB Friedrichshafen. Schon vorher war klar: Dieses Spiel versprach ein echtes Duell der Giganten zu werden, denn es war das entscheidende Halbfinale für den Einzug ins Pokalfinale.
Zusammen mit Frau Schade und Frau Krause trafen wir uns am S-Bahnhof Adlershof. Doch mussten wir leider schnell feststellen, dass der Schienenersatzverkehr uns einen Strich durch die Rechnung machte. Erst fiel ein Zug aus, dann kamen die Busse nicht richtig, sodass wir sehr lange brauchten, um überhaupt anzukommen.
Als wir die Max-Schmeling-Halle endlich erreichten, gab es noch eine Überraschung: Frau Stoof (ehemals Frau Seifert) wartete dort zusammen mit ihrem kleinen Sohn auf uns.
Bevor wir in die Halle durften, wurden wir zunächst kontrolliert. Unsere Taschen wurden durchsucht, und einige Schüler mussten sogar Gegenstände abgeben, die nicht mit hineingenommen werden durften. Danach wurden wir noch abgetastet. Erst dann durften wir hinein.
Drinnen suchten wir unsere Plätze. Auf den Sitzen lagen Klatschpappen. Am Anfang haben wir gar nicht verstanden, dass man sie falten muss, um damit zu klatschen. Unsere Plätze waren ganz oben, sodass wir die komplette Halle überblicken konnten. Insgesamt waren 5.794 Zuschauer da.
Die Volleyballer pritschten, baggerten und stürzten sich auf den Ball. Es war richtig spannend, und wir freuten uns jedes Mal, wenn Berlin einen Punkt machte. Die Stimmung war unglaublich laut – mit Musik, Klatschen, Feuerwerfern und sogar Nebel, wenn Punkte gefeiert wurden.
In der Pause nutzten wir die Zeit, um uns Pommes, Getränke und Popcorn zu kaufen. Das war zwar sehr teuer, hat aber trotzdem gut geschmeckt.
Das Spiel war von Anfang an eindeutig: Die BR Volleys dominierten und gewannen am Ende deutlich mit 3:0 gegen den VfB Friedrichshafen.
Am Ende gab es noch die Siegerehrung für Friedrichshafen, da sie den dritten Platz belegten. Außerdem wurde ein Spieler verabschiedet, der mit diesem Spiel seine Karriere beendete.
Auf dem Rückweg gingen wir noch kurz gemeinsam zum Späti, um uns ein günstigeres Getränk zu holen, weil wir alle sehr durstig waren. Danach klappte auch die Rückfahrt ohne Probleme, und wir kamen schnell wieder zu Hause an.
Für uns war es ein unvergesslich tolles Erlebnis. Jetzt stehen die BR Volleys im Finale gegen die SVG Lüneburg. Wir wünschen ihnen dafür ganz viel Erfolg und hoffen, dass sie die Deutsche Meisterschaft gewinnen.
06.05.2026